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Abi-Entlassungsfeier 2011 (mit großer Dia-Show)

"All you need is GAF!"

GAF verabschiedet 98 Abiturientinnen und Abiturien

Mit einem ebenso abwechslungsreichen wie anspruchsvollen Festprogramm verabschiedete das GAF gemeinsam mit Eltern, Gästen und Freunden am Freitag in der Aula seine diesjährigen Abiturienten. Mit herausragenden Gesamtleistungen schnitten 7 Schülerinnen und 1 Schüler ab. Ihr Abiturergebnis trägt eine Eins vor dem Komma. Die besten Abiturergebnisse erzielten Katharina Deines (1,5), Julia Wichers (1,5) und Alicia Pelle (1,6). Mit dem erstmals vergebenen GAF-Sportpokal für besonders herausragende sportliche Leistungen und Engagement wurden Nick Nowak und Cindy Bogon geehrt. Sonderpreise für besondere Einzelleistungen erhielten Alexander Dukalski / Franziska Weiner („Gesellschaft deutscher Chemiker“) und Matthias Isensee / Sebastian Schernikau („Deutsche physikalische Gesellschaft“)

Umrahmt von musikalischen Einlagen

Umrahmt von musikalischen Einlagen der Schüler und Lehrer beglückwünschten Schulleitung, Lehrerschaft, Rat der Stadt und Eltern die jungen Abiturienten und deren Eltern. Mit humoristischen und ironischen Untertönen blickten sie auf den bisher zurückgelegten Weg der Schüler, verglichen ihn mit eigenen Erfahrungen und warfen Blicke auf die bevorstehende Zukunft. Gemeinsam betonten sie die Verantwortung der jungen Leute für ihre Zukunft, appellierten an den Mut, neue Höhen zu erklimmen. Dabei stellten sie die Stellung der jungen Menschen im Spannungsfeld zwischen Freiheitsdenken, Effizienzstreben und Menschsein heraus.

Reise ins "GAF-Gebirge"

Als herausfordernde alpine Expeditionsreise ins nahe gelegene „Gafgebirge“, die nicht nur Tortur, sondern auch Abenteuer und Freude gebracht habe, beschrieb Schulleiterin Andrea Bese die zurückliegende Erfahrung der Abiturienten. Sie bescheinigte den Expeditionsteilnehmern gute Kompetenzen erworben zu haben, um fortan neue Höhen zu erreichen und neue Schwierigkeiten zu meistern. Dazu hätte nicht zuletzt eine umfassende Betreuung in den Basislagern durch Tutoren und Lehrer beigetragen. Bese unterstrich dabei die Bedeutung von Herzensbildung und Menschwerdung, den behutsamen Umgang miteinander.

„Sind wir nicht alle ein bisschen GAF?“

Während Bese die Bindung der Abiturienten an ihre Schule, den „Blick zurück in die lieblichen Täler des Fredengebirges“ voraussagte, betonte Bürgermeister Clemens Löcke in seiner Grußadresse als Vertreter der Stadt die Bedeutung des erfahrenen Wir-Gefühls in einer „tollen Schule“, das es mitzunehmen und ganz lange hoch zu halten gelte. In diesem Sinne seien die Abiturienten sympathische Botschafter des GAF in einer starken Region. Zugespitzt, mit Blick auf die Stimmungslage und in Anspielung auf eigene Erfahrungen am GAF in den 80er Jahren fragte Löcke: „Sind wir nicht alle ein bisschen GAF?“ Löcke dankte den Eltern der Abiturienten für ihre Unterstützung auf dem Weg zum Abitur, Lehrerinnen und Lehrern für deren besonderes Engagement.

Widersprüchliches und Neues

Heidrun Schröder ließ in der Lehrerrede ironisch-kritisch Bilder von Schule und Abiturienten Revue passieren. Lyrisch und fotografisch unterstützt, beleuchtete sie humorvoll den ästhetischen Wandel am Fredenberg, die kleinen und größeren Unzulänglichkeiten ihrer Schule und die Veränderungen ihrer Abiturienten. Mit Blick auf letztere hob sie deren erfahrene innere Widersprüchlichkeit hervor. Indem diese Schüler keinem Klischee entsprochen hätten, forderte Schröder sie auf, auch zukünftig am anderen immer wieder Widersprüchliches und Neues zu sehen. Nicht in ein festes Bild gepresst werden zu können, sondern Mensch zu sein, gelte es anzustreben. „Widerstehen Sie weiter dem ‚Herden-Prinzip‘!“, ermutigte Schröder die Abiturienten.

Diese bedankten sich mit einer humoristisch-kritischen Schülerrede (K.Jablonka, K.Köhler, D.Körner, R.Laschak) bei ihren „Animateuren“ (Lehrern) für das „Abenteuer GAF“, das trotz einzelner Unzulänglichkeiten unseres „Intellektuellenorts“ von „ganzem Herzen“ weiterempfohlen werden könne. Den Einzug neuer Bildungsziele und Unterrichtsmethoden spießten die Abiturienten vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und kulturellen Umbruchs im Schülerkabarett satirisch auf.

All you need is GAF

So ließ sich am Ende der Entlassungsfeier am GAF musikalisch leicht feststellen, was gebraucht wird. Mit kleiner Anleihe bei den Beatles, unterstützt an der Gitarre von Christian Baur: „Alles, was ich brauche, ist das GAF – All you need is GAF.“

(Friedrich W. Ehlers)

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Aufgrund der geringen Beleuchtung in der Aula sind leider nicht aller Fotos
hinreichend scharf. Sorry.
Trotzdem können sie einzeln oder gesamt heruntergeladen werden:
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