Abi-Entlassfeier 2010
Dank an Eltern, Lehrer und Freunde
In feierlichem und gleichwohl lockerem Rahmen verabschiedete sich der diesjährige Abiturjahrgang am 18.06. in der Aula des Gymnasiums Am Fredenberg im Beisein von vielen Eltern, Mitschülern, Freunden, Lehrern und Ehrengästen (u. a. MdL S. Klein, H. Engster / Geschichtsverein, H. Künnecke / Nord LB, H. Helsinger / Robert-Bosch-Elektronik GmbH) von seiner Schulzeit. Nach Abschluss der Prüfungen haben 51 Schülerinnen und Schüler das Abitur bestanden und erhielten aus der Hand von B. Sievers und S. Knospe (stellv. Schulleiterin und Koordinatorin) ihre Reifezeugnisse. Herausragende allgemeine Leistungen erzielten sieben Schülerinnen und Schüler mit einem Leistungsdurchschnitt, der die Note 1 vor dem Komma hat. Vier Schülerinnen absolvierten ihre Schulzeit in nur 12 Jahren.
Eingerahmt durch launigen Jazzvortrag (Abi-Jazzband), Schlagzeugsolo (Jungtalent Luca Ohorn), tänzerisch-ironischer Bühnenperformance (Abiturientinnen und Abiturienten als die backstreetboys der „90er“) und freudiges Abilied des Entlassungsjahrgangs blickten Abiturienten (Simay Aydogmus / Jan Waldenrath) und Lehrer (Gesine Sieverling / Christian Hilmer) in kurzweiligen Reden aus ihrer Sicht auf die letzten zwei Schuljahre zurück.
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Zufrieden und erleichtert stellten die Schüler fest, dass sie mit Hilfe der Lehrer, der Unterstützung des Schulpersonals und der Eltern den Pfad zum Zentralabitur relativ sicher meistern konnten. Ihnen sei stets Hilfe angeboten und in ruhiger Art Mut zugesprochen worden. Dabei seien die Lehrer selbst angespannt gewesen. Mit den Eltern habe man in „verschiedenen Sprachvarietäten“ immer reden und einfach einmal Kind sein können. Obwohl die letzten Jahre vor dem Abitur mit viel Arbeit verbunden gewesen seien, habe man sie mit einer Menge Spaß bewältigen können und sei auf Kursfahrten zu Freunden geworden. Mit schmunzelndem Blick auf Absolventen und Leiter der Biologiekurse zitierten die Schüler als Beweis neue und beherzigte Evolutionseinsichten während des vergangenen Unterrichts: „So ist die Evolutionstheorie: Mein Arm wächst auch nicht, wenn ich mich melde.“ Den großen Dank an alle Beteiligten verbanden die Schüler mit der Aufforderung den Abschied von der Schule mit einem lachenden und einem weinenden Auge gebührlich zu feiern.
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Augen zu und durch!“ – Mit dieser Strategie umriss C. Hilmer nicht nur die Reaktion auf die Herausforderung Lehrerrede, sondern deutete auch ein mutiges Verhalten an, das von seinen bisher heterogen zusammengesetzten Abiturienten (Arbeitsbienen, Partybewusste, Modebewusste oder Energiesparer …) angesichts neuer Herausforderungen nunmehr angestrebt werden könnte. C. Hilmer und G. Sieverling appellierten in ihrer Rede vor allem daran, den gesunden Menschenverstand einzusetzen, ehrlich mit sich selbst und den Mitstreitern umzugehen und Kreativität zu bewahren. Ihre Aufforderung „Verwirklicht eure Träume!“ fasste ihre Wünsche zusammen.
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Dass in unserer Gesellschaft nicht nur Leistung, sondern auch soziales Engagement unverzichtbar ist, betonte H. Helsinger. Als Dank für besonderes Engagement von Leuten, die sich einsetzen, ehrte er Sylvana Schapals im Namen des Schulpartners Robert-Bosch-Elektronik GmbH mit einer Urkunde und einem Gutschein. Weitere Ehrungen und Preise für besonders herausragende Leistungen erhielten Jana Münch (bestes Abitur; Preis der Deutschen Mathematikvereinigung), Jan Karkossa (Preis der Gesellschaft der deutschen Chemiker), Daniel Riß (Preis der Gesellschaft der deutschen Physiker), Stefanie Fiedler (Preis der Gesellschaft der deutschen Physiker; Engagement im Juniorprojekt), Lukas Wiechers (Preis Geschichtsverein Salzgitter) und Thomas Treder (Engagement im Juniorprojekt).
(Text: Friedrich W. Ehlers)
(Fotos: Ulrich Kautz)













